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Für eine Kräuterspirale bietet sich in
jedem Garten etwas Platz an. Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen
Europas und Asiens können auf kleinsten Raum optimale Bedingungen
finden. Der Aufbau einer Kräuterspirale fängt mit einer Drainage an.
Diese Drainage kann aus einfachem Sand und Kies bestehen. Die Mauern
der Kräuterspirale werden von außen nach innen hoch aufsteigend
aufgebaut. Zwischenräume der Natursteine müssen mit Erde
ausgefüllt werden.
Später speichern die Steine die
Sonnenwärme nimmt sie dadurch tagsüber optimal auf und gibt sie
nachts wieder an die Pflanzen ab. Am unteren Ende der Kräuterspirale
kann die Erde mit reifem Kompost gemischt werden. Weiter nach oben
zur Spitze der Kräuterspirale hin wird die Erde jedoch immer weiter
mit Sand abgemagert. Am unteren Ende der Kräuterspirale gedeihen
Schnittlauch, Petersilie, Löffelkraut und Brunnenkresse. Im oberen
sandigen Bereich der Kräuterspirale entwickeln sich am besten Wärme
liebende Kräuter. Zum Beispiel Thymian, Majoran usw.
Das sollte man noch berücksichtigen:
Großwachsende Kräuter mit langen Wurzeln außerhalb der
Kräuterspirale pflanzen!
Liebstöckel, Beinwell und Meerrettich wuchern stark und unterdrücken andere
Kräuter. Minzen und Estragon sind wegen ihrer starkwüchsigen
Wurzelausläufer nicht für das Hochbeet geeignet. |